Fußball: Freitaler Niederlage zum Saisonstart

Spielbericht zur Auswärtsniederlage gegen Dynamo Dresden II

Nun hat sie also begonnen die neue Oberligasaison und für unsere Mannschaft ging es gleich mal mit einem Derby los. Im neuen, schmucken Heinz-Steyer-Stadion ging es gegen die U23 von Dynamo Dresden. Ein ambitionierter Aufsteiger der mit vielen Talenten bestückt ist, von denen es der eine oder andere mittelfristig ins Profiteam schaffen soll. 

Freital hatte zunächst so einige Mühe gegen die ballsicheren Gastgeber zum eigenen Spiel zu finden und hatte alle Hände voll zu tun, den Gegner vom eigenen Tor wegzuhalten. Dies gelang dann aber ziemlich gut. Ein einziges Mal schafften es die Dresdner zu einer klaren Torgelegenheit zu kommen, als in der 17. Spielminute Nico Künzel, nach einem langen Ball, frei vorm Freitaler Gehäuse auftauchte, den Ball aber knapp am linken Pfosten vorbei setzte. 

Aufgrund der hohen Temperaturen gab es dann eine Trinkpause die Trainer Christopher Beck nutzte um sein Team besser auf den Gegner einzustellen und das zeigte dann auch Wirkung. Denn jetzt schafften es auch die Freitaler den einen oder anderen Akzent nach vorn zu setzen. Klare Torgelegenheiten resultierten daraus aber auch nicht. So ging es dann torlos in die Pause, in der die Freitaler dann noch einige Umstellungen vornahmen um besser ins Spiel zu kommen. 

So sahen die über 500 Zuschauer dann nach dem Seitenwechsel ein völlig verändertes Spiel, denn jetzt waren es die Gäste die mehr und mehr die Initiative übernahmen, zunächst aber ohne zu wirklich zwingenden Torchancen zu kommen. Auf der Gegenseite zeigten es die jungen Dynamos dann wie man es besser macht. Marc Fischer setzt sich auf der linken Seite durch und findet mit seiner Eingabe den mitgelaufenen Noah Wagner, der den Ball mit einem straffen Schuss ins Freitaler Tor befördert. 

Noch war allerdings genügend Zeit für unsere Mannschaft um zum Ausgleich zu kommen. So spielte sich das Geschehen nun mehr und mehr in der Dresdner Hälfte ab, doch Freital fehlte es an der nötigen Durchschlagskraft um das Tor zu erzwingen. Dies änderte sich erst in der hektischen Schlussphase, in der beide Teams durch Platzverweise dezimiert, nun mehr Platz hatten. 

In der Nachspielzeit wurde der Freitaler Druck dann immer größer und zuerst war es der eingewechselte Finn Heidler, der nach einer schönen Kombination, im Dresdner Strafraum freistehend zum Abschluss kam, den Ball aber etwas zu hoch ansetzte, bevor dann in der fünften Nachspielminute Louis Menz aus Nahdistanz am großartig reagierenden Dynamotorhüter Maximus Fritzsche scheiterte. 

Der Ausgleich wäre nun absolut verdient gewesen - aber es sollte nicht sein. Trainer Christopher Beck war am Ende, trotz der Niederlage, nicht gänzlich unzufrieden, hatte sein Team doch eine ansprechende Leistung gezeigt mit der man in den kommenden Spielen sicherlich punkten würde.

- Andreas Hannewald

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