Fußball: Kracher zum Hinrundenabschluss

Andreas Hannewalds Vorbericht zum Spitzenspiel gegen RSV Eintracht

Am letzten Spieltag der Hinrunde kommt es in der Oberliga-Süd zum Showdown, wenn unser Sportclub, als Spitzenreiter, den Tabellenzweiten aus Stahnsdorf empfängt. 

Fünf Punkte beträgt der Vorsprung unserer Mannschaft auf die Gäste, die ihrerseits allerdings als einziges Team der Liga noch ohne Niederlage sind. Beide Teams zuletzt mit beeindruckenden Serien: Freital mit sechs Siegen am Stück, Stahnsdorf schaffte sogar ganze sieben. Dies allein zeigt schon, dass hier die beiden derzeit besten Teams der Liga aufeinandertreffen. So geht es am Samstag, um 13 Uhr, um die sogenannte Herbstmeisterschaft, für die man sich zwar letztlich nichts kaufen kann, die aber trotzdem begehrt ist. Zeigt sie doch welches das beste Team ist, nachdem alle einmal gegeneinander gespielt haben. 

Für unsere Jungs wäre es jedenfalls schon eine große Sache, denn rechnen konnte man zu Beginn der Serie damit nun wirklich nicht. Das Team von Cheftrainer Christopher Beck hatte sich vorgenommen die positive Entwicklung der letzten Jahre fortzusetzen und die im Vorjahr erreichten 49 Punkte zu übertreffen. Nun hat man, nach noch nicht einmal der Hälfte der Serie, bereits 34 Punkte auf dem Konto - was einen beeindruckenden Punkteschnitt von 2,6 ergibt. 

Mindestens genauso beachtenswert ist auch die Tatsache, dass das Team in den bisher gespielten dreizehn Partien gerade einmal sieben Gegentore hinnehmen musste, was wohl die Grundlage für die erreichte Punktzahl sein dürfte. Unsere Gäste, aus dem Potsdamer Umland, konnte man hingegen schon im Vorderfeld der Tabelle erwarten, da das Team von Trainer Patrick Hinze schon im Vorjahr kräftig in der Spitzengruppe mitmischte und übrigens auch beide Partien gegen unsere Jungs für sich entscheiden konnte. In der Hinrunde in Stahnsdorf hieß es am Ende 3:1 für die Hausherren und die Partie in der Rückrunde in Freital ging mit 0:3 aus SCF-Sicht sogar noch klarer aus. 

So wird man sehen ob es den ersten Freitaler Punkt gegen die Brandenburger gibt, der wäre dann auch ausreichend, um die Herbstmeisterschaft zu erringen. Zielstellung der Freitaler dürfte allerdings nicht der eine Punkt sein, sondern unsere Jungs werden versuchen, die Ersten in der Saison zu sein, die es schaffen, die Stahnsdorfer zu schlagen. Dass dies nicht einfach wird ist natürlich klar. 

Die personelle Situation auf Freitaler Seite sieht auch nicht schlecht aus. Keiner gesperrt und bis auf die bekannten Langzeitverletzten auch alle an Bord. Das Gleiche trifft allerdings, wie man hört, auch auf den Gegner zu. So steht einem absoluten Spitzenspiel eigentlich nichts mehr im Weg, welches übrigens geleitet wird von einem Thüringer Schiedsrichterkollektiv, angeführt vom erfahrenen Oberligareferee Reinhard Meusel. 

An den Linien wird er dabei von den Sportfreunden Paul Baudis und Paul Bräuer tatkräftig unterstützt. Wünschen wir dem Trio ein glückliches Händchen bei seinen Entscheidungen. Wünschenswert wäre dann natürlich auch, wenn das Spitzenspiel am Ende seinem Namen auch gerecht werden würde und sehenswerte Spielzüge, dass eine oder andere Tor und letztlich einen gerechten Sieger bieten würde. 

A. Hannewald

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