Nach gleich zwei witterungsbedingten Absagen konnte die Partie des 14. Spieltages nun endlich angepfiffen werden. Auch wenn der Wettergott sich noch einmal Mühe gab das Spiel auch ein drittes Mal zu verhindern, so war der Platz in Auerbach dann zwar etwas tief, aber doch gut bespielbar.
Das Wetter war dabei dann allerdings weniger gut und die gesamte erste Spielhälfte regnete es in Strömen. Ob das nun auch ein Grund war weiß man nicht, auf alle Fälle sah man eine Freitaler Mannschaft, die in keiner Weise wie ein Tabellenführer auftrat. Vor allem die viel gelobte Defensive zeigte Schwächen die man kaum für möglich gehalten hatte. So gingen die Gastgeber dann bereits in der sechsten Spielminute in Führung. Nach einem 18-Meter-Schuss von Amer Kadric, rutschte der Ball, dem heute wieder das Freitaler Tor hütenden Oliver Arendt, unter dem Körper durch und es stand 1:0 für die Gastgeber.
Keine fünf Minuten später Eckball für Auerbach und am kurzen Pfosten war es Felix Hache, der, völlig unbedrängt, einköpfen konnte. Lange Gesichter auf der Freitaler Bank, wo man eine solche Leistung schon lange nicht mehr gesehen hatte. Es dauerte dann ca. eine halbe Stunde bis die Freitaler Mannschaft so langsam im Spiel angekommen war und die Partie zumindest ausgeglichen gestalten konnte. Torchancen gab es allerdings ausschließlich auf der anderen Seite. So konnte dann, kurz vor der Pause, Tim Kaiser nach einem schnellen Konter den dritten Auerbacher Treffer erzielen und somit schon für eine Vorentscheidung sorgen.
In der Halbzeit versuchte Cheftrainer Christopher Beck dann noch einmal seine Jungs wieder aufzubauen und erinnerte daran, dass man auch ein 0:3 noch aufholen kann. So zeigte seine Mannschaft dann im zweiten Durchgang zwar eine wesentlich engagiertere Leistung, hatte jetzt auch mehr vom Spiel, die besseren Torgelegenheiten hatten aber weiterhin die Gastgeber. Letztlich blieb es dann beim klaren und absolut verdienten Auerbacher Sieg und für unsere Mannschaft bleibt die Erkenntnis das es in der kommenden Woche einer ziemlichen Steigerung bedarf, wenn es wieder ins Vogtland geht und mit dem VFC Plauen der nächste Stolperstein wartet.
Es wird interessant sein zu beobachten, wie das Team mit dieser Niederlage umgeht und ob es ihr gelingt sie möglichst schnell vergessen zu machen.
A.Hannewald


