Nun ist es so weit: Der 11. April steht ins Haus - Familienspieltag beim Sportclub Freital. Vielfältige Möglichkeiten sollen in der WGF-Arena dafür sorgen, dass vor allem die Kids Spaß haben. Ob diesen dann auch die Freitaler Fußballfans haben werden, ist hingegen keineswegs sicher. Zu enttäuschend waren die Leistungen unserer Mannschaft in den letzten Wochen.
Die vielgelobte Defensive konnte ihre bisher gezeigten Leistungen vielleicht gerade noch so bestätigen, doch im Offensivbereich zeigte das Team nicht mehr für möglich gehaltene Schwächen. So ist es jetzt schon über 300 Minuten her, als Sandro Schulze gegen die Krieschower, den letzten Freitaler Treffer erzielen konnte. Eine derartige Negativserie hat es in der bisherigen Geschichte unseres Sportclubs noch nicht einmal annähernd gegeben.
Was die Gründe sind, darüber lässt sich natürlich spekulieren. Sicherlich werden sie aber vielfältig sein. Wollen wir hoffen das Christopher Beck mit seinem Trainerteam eine Antwort auf die Frage findet und das Team wieder zurück in die Erfolgsspur führen kann.
Hoffnung könnte machen, dass sich unser Gegner in einer ähnlichen Negativphase befindet und genau wie die Freitaler vier der letzten fünf Spiele verloren hat. In der Hinrunde sah das allerdings noch ganz anders aus.
Da konnte man die Begegnung sogar als Spitzenspiel bezeichnen, trafen unsere Jungs doch als Spitzenreiter auf den damaligen Drittplatzierten. Das Spiel endete übrigens, durch Tor von Philip Weidauer, Sandro Schulze und Robin Fluß mit einem 3:1-Auswärtssieg für die Freitaler, die damit ihre Spitzenposition festigen konnten.
Da auch die Stahnsdorfer in den letzten Spielen nicht mehr so überzeugen konnten, sind nun auch Plauen und Halberstadt zurück im Aufstiegsrennen, was natürlich zusätzlich für Spannung sorgt.
Wenn unsere Mannschaft bis zum Ende dabei mitmischen will, sollte sie natürlich am besten gleich heute damit anfangen und endlich ihre Ladehemmung überwinden. Vom Kader her sollte es keine Ausreden geben, denn zurzeit gibt es weder Verletzte noch gesperrte Spieler.
So darf man wiederum gespannt sein, wie die Startelf aussehen wird und welchen Spielern der Trainer am ehesten zutraut, den Ball endlich mal wieder über die Linie zu befördern. Das Schiedsrichterkollektiv kommt heute aus der Bundeshauptstadt und wird angeführt von der Berlinerin Jette Wolf.
An den Linien wird sie unterstützt von Julius Hanft und Philipp Gentsch. In der Hoffnung das auch das sogenannte Spielglück vielleicht mal wieder nach Freital zurück findet, wünsche ich natürlich allen Beteiligten und Zuschauern einen spannenden Fußballnachmittag mit möglichst vielen Toren.
- A. Hannewald


